Vang Vieng 9. bis 10. März

March 24, 2012

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Besonders beeindruckt hat mich ein Restaurant, in dem “Happy-Pizza” und andere Happy-Produkte im Angebot waren: Die Happy-Pizza z. B. für 100.000 Kip, das sind nicht ganz 10 Euro – also, das finde ich jetzt nicht gerade überteuert.

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Ich hab’s nicht getestet. Wer erwischt wird, ist, wenn er nicht für längere Zeit mit den laotischen Gefängnissen von innen Bekanntschaft machen möchte, und das ist nicht sehr zu empfehlen, habe ich mir sagen lassen, in laotischen Gefängnissen gehört Essen z. B. nicht zum Service, es kommen entweder Freunde oder Verwandte und bringen etwas, oder …, ja also, dann ist man wohl besser mit 700 Dollar dabei. Das belastet die Urlaubskasse denn doch ganz ordentlich. Und dem Vernehmen nach nutzt die örtliche Polizei dies als phantastische Einnahmequelle und ihr Wohlwollen lässt sich nur mit den erwähnten 700 USD erkaufen.

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Aber der Hauptgrund, warum man nach Vang Vieng kommt, sind ja nicht diese Dinge – auch wenn es die spannenderen Geschichten hergibt, gelle :-) – also der Hautgrund ist die phantastische Natur, ist die Karstlandschaft, sind die Höhlen.

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Mein Reiseführer hatte da eine wunderbare 30km-Route rund um den Karst beschrieben, für die Warmduscher unter den Travellern als Fahrradtour – ich bin das selbstverständlich gelaufen. Natürlich mit vielen Pausen, mit Baden im Fluß zwischendurch, und mit einem Rucksack mit gefüllter Wasserblase. Auf dem gut vierstündigen Lauf habe ich locker viereinhalb Liter Wasser verbraucht.

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Läufer sind schon etwas “exotisches” in einem Land wie Laos. Von allen Seiten wurde ich bestaunt und mit einer Mischung aus Unverständnis, Bewunderung und Mitleid zur Kenntnis genommen. Die Kinder fanden es besonders spannend. Die Warmduscher-Touristen, die mit ihren Fahrrädern vorbei kamen, waren natürlich angemessen beschämt ;-)

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Ein sehr leckeres und sehr preiswertes Mittagessen hatte ich auch!

Und zum Abschluss dann die Höhlen von Tham Pou Kham. Nach dem Bad in der wunderbaren vorgelagerten Lagune mit glasklarem Wasser – einschließlich Tarzansprungs in der extra für die Touristen fürsorglich angebrachten Liane geht es in die Höhle. Die Grubenlampe, die man sich für einen Euro leihen kann, braucht man wirklich, jedenfalls, wenn man ein bisschen weiter hineingehen möchte, in die Höhle. Die für einen weiteren Aufpreis angebotene Führung habe ich hingegen abgelehnt – und auch nicht vermisst. Also, mich hat die Höhle wirklich beeindruckt, inmitten des Fels ein Raum, in den der Kölner Dom locker hineinpassen würde, das hat schon was großartiges!

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Ja, da hatte ich mir dann zum Abschluss des Tages ein großes Beer Lao redlich verdient, fand ich. Das sind übrigens 0,66 Liter und die kosten in Laos üblicherweise so zwischen 9.000 und 12.000 Kip (etwa 90 Cent bis 1,20 Euro). Da schmeckt’s doch gleich noch mal so gut :-)

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