Virtualisierung
February 1, 2009
Virtualisierung von Rechnern: im Serverbereich hat sich das Konzept durchgesetzt – zu Recht. Die Frage “macht Virtualisierung Sinn?” ist längst positiv entschieden, aus Sicht Februar 2009 stellt sich nur noch die Frage nach dem “Wie?”. Eine Reihe von Lösungen stehen zur Verfügung, freie, halb-freie, kostenlose, halb-kostenlose und voll-kommerzielle. Hier stellen sich strategische Fragen (Vermeidung von Abhängigkeiten) und auch betriebswirtschaftliche (z. B. Lizenzgebühren für die Lösung insgesamt bzw. für erweiterte Features wie Management-Tools). Auch technologisch ist noch längst nicht alles abschließend entschieden (z. B. Para-Virtualisierung vs. Voll-Virtualisierung).
Grundlegung / Pro’s und Cont’s der Virtualisierung:
- FAQ zur Virtualisierung der computerwoche.de (Konzentrierte Management-Zusammenfassung der verschiedenen Technologien und ihrer Vor- und Nachteile)
- Überblicksartikel auf ubuntuusers.de
Weiterführende Informationen:
- Open Source Virtualisierung 2008/2009 – Eine Standortbestimmung [PDF, lokale Kopie] (Folienvortrag von Henning Sprang für die Heinlein SLEC am 10.12.2008)
- Über Emulationen, Virtualisierung und Paravirtualisierung (CCC Chaosradio Beitrag vom 29.7.2008, Gespräch mit xen-Entwickler André Przywara)
- Virtualisierung mit Xen (KBst zur Servervirtualisierung) [Link ist tot]
- From Xen to KVM Foliensatz von Golad Ben-Yussef (CTO codefidence), 2007
- Redhead wechselt von Xen nach KVM (Heise Artikel vom 4.9.08)
- Ubuntu setzt auf KVM (Golem Artikel vom 12.2.2008)
- Virtualization in Debian – Present and Future (Vortrag von Jan Lübbe auf der DebConf am 15.8.2008)
- Para-Virtualisierung ist tot? KVM vs Xen … (Blog-Artikelchen auf JAXB (Just Another Xen Blog) mit Verweisen auf weitere Diskussionsbeiträge zum Thema “KVM vx Xen”)
- Virtueller Wirbel – Xen, VMware, Virtuozzo und KMV wetteifern um den Serverraum 2009 (Artikel aus dem Linux-Magazin 2009/02)
Kriterien für die Entscheidung:
- Grad der Freiheit (Open Source, Closed Source, Teilkomponenten Closed Source?)
- Abhängigkeiten
- Kosten (Lizenzgebühren für Lösung, für Management-Tools, etc.)
- Dokumentation (Verfügbar? Kostenpflichtig?)
- Performance
- Komplexität / Einfachheit in der Bedienung (Lernkurve, Schulungsaufwand, Verbreitung von Knowhow)
- Stabilität der Lösung
- Technologische Qualität (Eleganz der Lösung, Features)
- Zukunftsträchtigkeit (Was bringt die Zukunft?)
Wer steht hinter welcher Lösung?
- Vmware
- VirtualBox (Sun übernimmt VirtualBox, Heise-Artikel vom 12.2.2008)
- Xen (Citrix lenkt Xen-Entwicklung, Golem-Artikel vom 22.10.2007; sowie: SUN stellt [xen-basierten] xVM Virtualisierer vor, Golem Artikel vom 15.11.2007; sowie Oracel-VM basiert auf freiem Hypervisor xen, Golem-Artikel vom 13.11.2007)
- KVM / QEMU (Redhat kauft KVM-Entwickler – Xen wird weiter unterstützt, Golem Artikel vom 4.9.2008; sowie: Ubuntu virtualisiert mit KVM, Golem-Artikel vom 12.2.2008)
Desktop oder Server?
- Vmware: Server und Desktop
- VirtualBox: Desktop
- Xen: Server
- KVM: Server und Desktop

[...] ist allerdings kostenlos. Es gibt eine Reihe von potenten Alternativen zu Vmware (vgl. meinen Blog-Artikel Virtualisierung), ich werde mir demnächst KVM genauer [...]